Medizinisch- Beruflich- Orientierte- Reha (MBOR)

In der Rehabilitationsklinik Bad Oexen wurde insbesondere in den letzten 3 Jahren ein auf die verschiedenen Altersgruppen zugeschnittenes Gesamtkonzept der medizinisch-beruflich orientierten Rehabilitation entwickelt.

Die MBOR soll insbesondere für Personen mit besonderen beruflichen Problemlagen (BBPL) zum Einsatz kommen. Dies sind laut Einschätzung der Deutschen Rentenversicherung folgende Personengruppen:

  • Versicherte mit problematischen sozialmedizinischen Verläufen (lange/häufige Arbeitsunfähigkeitszeiten, häufiger Wechsel zwischen Beschäftigung und Arbeitslosigkeit)
  • Versicherte mit einer negativen subjektiven beruflichen Prognose, auch mit Rentenbegehren, verbunden mit der Sorge, den Anforderungen des Arbeitsplatzes nicht gerecht werden zu können
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Bisherigen Schätzungen zufolge weisen ca. 1/3 der Rehabilitanden besondere berufliche Problemlagen auf und sind damit potenzielle Zielpersonen für die MBOR.


Basis-, Kern- und spezifische Maßnahmen

Die Deutsche Rentenversicherung unterscheidet in ihrem Anforderungsprofil MBOR für somatische Rehabilitationskliniken in Basis-, Kern- und spezifische Maßnahmen. Diese sind im einzelnen:

  1. Berufsbezogene Motivation (Basisangebot)
  2. Berufs- und Sozialberatung (Basisangebot)
  3. berufsbezogene Gruppen (Basisangebot/Kernmaßnahme)
  4. Belastungserprobung MBOR intern (Kernmaßnahme)
  5. Arbeitsplatztraining (Kernmaßnahme)
  6. Zusammenarbeit mit externen Institutionen (Kern- /spezielle Maßnahme)

Derzeit werden in der Klinik Bad Oexen Angebote in den Dimensionen 1-3 für die Patienten bereitgestellt.